Solidarisch handeln – Nicht einen Tag den deutschen Patrioten!

Auch wir unterstüzen den folgenden Aufruf:

Für den‭ ‬12.‭ ‬September‭ ‬2015‭ ‬planen Nazis,‭ ‬Rechtspopulisten und rechte Hooligans einen‭ „‬Tag der deutschen Patrioten‭“‬,‭ ‬zu dem sie bundesweit nach Hamburg mobilisieren.‭ ‬Damit knüpfen sie an die rassistischen Aufmärsche der vergangenen Monate von HoGeSa und Pegida an und wollen auch hier ihre rassistische und nationalistische Hetze auf die Straße tragen.‭ ‬Doch wir sagen gemeinsam mit vielen antifaschistischen Kräften:‭ ‬No Pasaran‭ – ‬sie kommen nicht durch‭! Continue reading Solidarisch handeln – Nicht einen Tag den deutschen Patrioten!

Leverkusen – Kein Platz für Rassismus! Den Rechten keine Stimme geben!

Aufruf des Bündnis „Leverkusen Nazifrei“:

Kundgebung | Samstag 5. September 2015
13.30 Uhr | Leverkusen-Rheindorf
Ecke Solinger Straße / Weichselstraße

Am Samstag, den 5. September 2015, will die extrem rechte „Bürgerbewegung ProNRW“ in Leverkusen-Rheindorf gegen Flüchtlinge und die dort geplante Unterkunft Stimmung machen. Mit einer Demonstration wollen sie ab 14.00 Uhr von der Felderstraße zur Solinger Straße, Ecke Oderstraße ziehen.

Die derzeit mit starken Auflösungserscheinungen kämpfende Kleinst-Partei „ProNRW“ und ihr Oberbürgermeister-Kandidat Markus Beisicht, erhoffen sich, mit ihrer rassistischen Hetze gegen Flüchtlinge in Rheindorf auf Stimmenfang zu gehen.

Das nehmen wir so nicht hin!

Ab 13.30 Uhr treffen wir uns an diesem Samstag an der Ecke Solinger Straße / Weichselstraße in Leverksuen-Rheindorf um diesen Rassist_innen gemeinsam Kontra zu geben.

Kommt alle zur Kundgebung und zeigt,
dass Leverkusen eine bunte Stadt ist,
und dass wir Flüchtlinge willkommen heißen!

Bringt Krachinstrumente mit – seid kreativ – bleibt in Bewegung!

Aufruf als pdf

Free Valentin Solikneipe

11828772_488282991352777_4791252190628161062_nFreiheit für Valentin!
“Am 1. Juli 2015 krachte in einer WG von Bremer Genoss*innen zum dritten Mal die Tür. Wie bei den zwei vorherigen Malen stürmten vermummte SEK-Beamte die Wohnung. Anders als bisher stellten sie dieses Mal nicht die Einrichtung auf den Kopf, um nach Beweismitteln zu schnüffeln, sondern nahmen einen Genossen mit einem Haftbefehl mit. Sein Name ist Valentin.

Ihm wird vorgeworfen, an den Auseinandersetzungen am Verdener Eck nach dem Fußballspiel Werder Bremen gegen den Hamburger SV beteiligt gewesen zu sein. An dem Tag griffen Bremer Nazi-Hools eine Gruppe Bremer antifaschistischer Ultras an. Es kam zu einer heftigen Konfrontation. Auch wenn sich der Vorfall nach einem Fußballspiel ereignete und dieses Mal Fußballfans die Betroffenen waren, handelt es sich dabei keineswegs um Fußballkrawalle. Der Übergriff hatte eine politische Dimension. Die Hooligans griffen die Ultras an, weil sie diese dem linkspolitischen antifaschistischen Lager zuordneten.
Valentin sitzt seit seiner Verhaftung in U-Haft.
In einer Pressekonferenz am 2. Juli 2015 präsentierte die Polizei Bremen ihn als „Hauptverdächtigen“ der Auseinandersetzungen. Ihm wird gefährliche Körperverletzung und schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Unmissverständlich machte die Polizei klar, dass an Valentin ein Exempel gegen politisch motivierte Gewalt statuiert
werden soll.”
Gegen Nazis und Repression – Freiheit für Valentin
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Da wo es anfing, soll es auch enden

Genau ein Jahr nachdem etwa 5000 Neonazis und rechte Hooligans in Köln randalierten, rufen mehrere extrem rechte Hooligan-Gruppen für den 25.10.2015 erneut zu einer Großdemonstration in Köln auf. Es muss für das gesamte Wochenende mit einer Großmobilisierung von Nazis und rechten Hooligans nach Köln gerechnet werden. Das Motto „Dergleiche Ort, Diegleiche Demoroute, Diegleiche Uhrzeit, Dergleiche Anmelder“ (Rechtschreibfehler im Original) macht unmissverständlich klar, was das Ziel der Veranstaltung ist: Eine Neuauflage der Geschehnisse vom letzten Jahr. Für die schwächelnden HoGeSa-Strukturen könnte die Neuauflage des „Erfolges“ von Köln ein letzter Versuch sein, die durch Abspaltungen und interne Querelen gebeutelte Szene wieder zusammenzuführen. Continue reading Da wo es anfing, soll es auch enden