Offene Antifa-Kneipe ConnAct im März

Am 02. März laden wir euch alle zur offenen Antifa Kneipe ‚Connact‘ ins Autonome Zentrum Köln ein!

Wie immer gibt es gute Musik, kühle Getränke und leckere Snacks zum kleinen Preis.
Inhaltlich geht es dieses Mal um den aktuellen Stand beim Erhalt des Autonomen Zentrums Köln am Eifelwall und um die Diskussion zur Weiterentwicklung des AZ .

Im Rahmen des Planungsgebietes „Parkstadt Süd“ beabsichtigt die Stadt Köln das Autonome Zentrum (AZ) Köln einfach platt zu machen.
Damit würde einer der wenigen unkommerziellen, selbstorganisierten Räume mit Sportangeboten, Parties und Konzerten, einem Umsonstladen, wöchentlicher kostenloser Essensausgabe und Räume für politische Gruppen usw. in Köln verschwinden. Das darf nicht passieren!
In Zeiten, in denen ein enormer Rechtsruck durch die Gesellschaft geht ist eine alleinige Konzentration auf antifaschistische Abwehrkämpfe nicht mehr sinnvoll. Wir sind mehr denn je der Überzeugung, dass es Freiräume wie das AZ braucht, in denen Menschen Gegenmodelle zu Leistungsgesellschaft, Konkurrenz und Ausgrenzung in allen Formen entwickeln und eine solidarische Praxis (er)leben können.
Neben den Infos zum aktuellen Stand der Gespräche mit Bauamt, Politik und Öffentlichkeitsarbeit zum Erhalt des AZ, werden wir auf der Veranstaltung unsere Ideen vorstellen, wie im AZ eine solche solidarische Praxis weiterentwickelt werden kann. Darüber hinaus wollen wir mit euch darüber diskutieren, wie das AZ für all jene weiter geöffnet werden kann, die (wie wir) angewidert von Rechtsruck und Neoliberalismus sind und die eine solidarische Praxis entwickeln wollen.

Kommt vorbei und bringt euch ein!

2. März | 19 Uhr | AZ Köln

Nicht mit unserer Stimme, nicht in unserem Sinne

Wir dokumentieren den Redebeitrag der Gruppe denk.radikal.feministisch vom 07. Januar 2017.

Die Kölner Silvesternacht 2015 markiert für uns im negativen Sinne die öffentlichen Diskussionen um Rassismus und Sexismus. Unglaubliche Scheinheiligkeit und patriarchales Machtbewusstsein schlägt uns bei der medialen und politischen Bearbeitung der sexualisierten Gewalt des Silvesterabends entgegen in: Politiker-reden, Polizeistatements, Artikeln, Kommentaren. In dieser Tradition stand auch die vergangene Silvesternacht. Junge Männer wurden nur anhand rassistischer Zuschreibungen als potentielle Täter klassifiziert und sortiert, in einem Polizeikessel geschickt, dort festgehalten, zurück in den Zug gesetzt oder anders daran gehindert, an ihren Zielort zu gelangen. Das nennt mensch racial profiling, rassistische Kontrollen. Continue reading Nicht mit unserer Stimme, nicht in unserem Sinne

Karnevalsverbot für Geflüchtete

In einem Schreiben, das an die Leiter*innen der Landesaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende in NRW gerichtet ist, fordert die Kölner Polizei Geflüchtete und ihre Unterstützer*innen auf, nicht in größeren Gruppen auf Karnevalsveranstaltungen zu gehen, da dies aufgrund der „aktuellen Sicherheitslage“ und wegen „der vergangenen Jahreswechsel“ zu „unerwünschten Wechselwirkungen [in der Bevölkerung] führt“. 
Wenn sich Asylbewerber*innen dennoch anmaßen sollten an Karneval wie der Rest des Rheinlandes mitzufeiern, dann doch bitte ohne „große Rucksäcke und Taschen“ oder anderweitige „gefährliche Gegenstände“. Außerdem werden sie aufgefordert rassistisch motivierte Polizeikontrollen „kritiklos über sich ergehen zu lassen“. Diese unfassbare Gleichsetzung von Asylbewerber*innen mit (Selbstmord-)Attentäter*innen (oder wie sonst soll man den Hinweis auf die „großen Rucksäcke“ verstehen?) und Kriminellen sowie der geforderte Ausschluss aus öffentlichen Räumen ist zutiefst rassistisch und darf nicht unbeantwortet bleiben! 

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ConnAct! Offene Antifa-Kneipe im Februar

Racial Profiling ist Menschenjagd!


Racial Profiling gehört zum strukturellen Rassismus, das gesetzlich legitimiert ist. Die Politik der diskriminierenden Personenkontrollen fördert den gesellschaftlichen Rassismus und treibt aktiv die Faschisierung voran. Wir würden gerne über Analysen und Einordnungen in die aktualle politische Entwicklung diskutieren und über einen praktischen wiederständigen Umgang sprechen.

Außerdem wird es Snacks und leckere Getränke geben!

02. Februar || 19 Uhr || Autonomes Zentrum Köln

 

Wenn wir Köln-Kalk-Verbot sagen – dann meinen wir auch Köln-Kalk-Verbot!

Trotz eines unfassbaren Polizeiaufgebots von 1500 Cops inklusive Räumpanzern, Wasserwerfern und Reiterstaffeln schafften es die gerade einmal 90 Nazis unter ihrem Möchtegern-Anführer Jan Fartas nur einmal ums Eck und mussten nach stundenlangem Rumgestehe sichtlich genervt wieder umkehren. Das lag zum einen daran, dass das Zeigen des ein oder anderen Hitlergrußes und andere Auflagenverstöße immer wieder für Verzögerungen sorgten. Zum anderen lag es an der Entschlossenheit und Flexibilität von mehreren hundert Antifaschist_innen, die es immer wieder schafften auf die Aufmarschstrecke zu gelangen und den Naziaufmarsch so lange zu verzögern, dass er schließlich abgebrochen wurde!

Dass die Cops wieder mal mit nur als sadistisch zu beschreibener Härte gegen friedliche Blockierer_innen und Demonstrant_innen vorgingen, muss man nach den Ereignissen des letzen Wochenendes wohl als die neue „Kölner Linie“ des Polizeipräsidenten Jürgen Mathies bezeichnen.
Doch auch das wird uns nicht davon abhalten das Richtige zu tun!

Köln bleibt stabil!

Fotos: https://twitter.com/infozentrale

Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte

In der von Left Report, North-East Antifascists (NEA) und deren Freund*innen veröffentlichten Dokumentation „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ geht es u.a. um das Gedenken an den von Nazis ermordeten Antifaschisten Clément Méric, den andauernden Rechtsruck in Frankreich sowie den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform. Während der sozialen Kämpfe gegen dieses sogenannte „Loi El Khomri“ wurde nicht nur in ganz Frankreich gestreikt, sondern auch die neue Protestbewegung namens Nuit Debout hervorgebracht, denen die Staatsmacht mit aller Gewalt und Repression begegnet. Im Rahmen der Dreharbeiten wurden zahlreiche Aktivist*innen von der AFA Paris, La Horde, der CNT, der Rap-Kombo Première Ligne und viele weitere interviewt.

Ab jetzt ist „Paris Rebelle“ als Stream auf Vimeo und zum Download verfügbar und kann somit von allen gesehen, gespeichert und vorgeführt werden.