Category Archives: Veranstaltung

ALL MY FRIENDS ARE BAD KIDS! #2

We do it again! Unsere antifaschistische Partyreihe ‚All my friends are bad kids‘ geht in die zweite Runde!
Bevor wir aber das Soli-Tanzbein schwingen, schwingen wir erstmal Pinsel und Co.
Auf unserem brandneuen Politix-Floor gibt es Praxis-Workshops für alle, die aktiv was machen wollen, und politische Inputs für diejenigen, die lieber aktiv zuhören. Es wird um die Kampagne zum Erhalt des AZ gehen, um die Auswirkungen des Rechtsrucks auf die Asylpolitik, um die Planungen für das Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ und vor allem um die Aktionen gegen den Bundesparteitag der AfD im April in Köln, denn: Wir kommen um zu stören!
Euch erwartet eine antifaschistische Gala der besonderen Art – wer früh kommt hat also mehr vom Abend…

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ConnAct! Offene Antifa-Kneipe im Februar

Racial Profiling ist Menschenjagd!


Racial Profiling gehört zum strukturellen Rassismus, das gesetzlich legitimiert ist. Die Politik der diskriminierenden Personenkontrollen fördert den gesellschaftlichen Rassismus und treibt aktiv die Faschisierung voran. Wir würden gerne über Analysen und Einordnungen in die aktualle politische Entwicklung diskutieren und über einen praktischen wiederständigen Umgang sprechen.

Außerdem wird es Snacks und leckere Getränke geben!

02. Februar || 19 Uhr || Autonomes Zentrum Köln

 

Kommunale Selbstverteidigung

Formen des bewaffneten Widerstandes gegen Mafia und Staat in Mexiko

Di, 10. Mai 2016 – 19:30 Uhr  Allerweltshaus, Körnerstraße 77-79

Zahl was du kannst – es dir wert ist

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Es ist ein scheinbarer Widerspruch: Mexiko hat sich in den letzten Jahren immer stärker in die Weltwirtschaft integriert. Auf internationalem Parkett tritt die Regierung für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Sie hat praktisch alle wichtigen internationalen Menschenrechtspakte unterschrieben, doch in seinem Innern bietet Mexiko ein völlig anderes Bild: Ein Staat, der der Mehrheit seiner Bürger_innen weder ökonomische noch soziale geschweige denn physische Sicherheit bieten kann oder will – mit schwerwiegenden Folgen.
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Kinostart „Der Kuaför aus der Keupstraße“ im Filmforum des Museum Ludwig

Am Donnerstag, den 25.02.2016, um 20:00 Uhr lädt die Initiative „Keupstraße ist überall“ in das Filmforum des Museum Ludwig zum Kinostart des Dokumentarfilms „Der Kuaför aus der Keupstraße“ von Andreas Maus.

Nach der Filmvorführung gibt es eine moderierte Diskussion mit Publikum, Beteiligten und Rechtsanwälten. Continue reading Kinostart „Der Kuaför aus der Keupstraße“ im Filmforum des Museum Ludwig

Alles aufgeklärt?

Alles aufgeklärt? 15 Jahre nach dem NSU-Anschlag in der Probsteigasse

16. Februar, 19 Uhr, Alte Feuerwache

IMG_9475_swDer rassistisch motivierte Bombenanschlag des NSU in der Kölner Probsteigasse hat sich im Januar zum 15. Mal gejährt. Bei der Explosion einer Sprengfalle am 19. Januar 2001 wurde die damals 19-jährige Tochter eines Lebensmittelhändlers schwer verletzt – sie überlebte nur durch einen glücklichen Zufall. Continue reading Alles aufgeklärt?

18.11.2015: Nazi-Hools, Verfassungsschutz und der NSU – Antirassistische Perspektiven auf eine unheilige Allianz

Das Kölner Plenum zur Vorbereitung des Tribunals „NSU-Komplex auflösen“, lädt zu einer Input-Veranstaltung mit anschließender Diskussion ein. Dabei wollen wir über die gesellschaftlich-institutionellen Zusammenhänge rassistischer Übergriffe in Köln und über die Perspektiven gemeinsamer antirassistischer Interventionen diskutieren.

<< Die Hintergründe des VS in Nordrhein-Westfalen beleuchtet
Heike Kleffner (Journalistin und Expertin für neonazistische
Aktivitäten)

<< Über die Erfahrungen von rassistischen Ermittlungen berichtet ein Betroffener des Nagelbombenanschlags in der Keupstraße

<< Das HoGeSa-Netzwerk, die Rolle von Roland Sokol und
antifaschistische Perspektiven in Köln diskutiert ein*e
Vertreter*in von AKKU (angefragt)

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In der Probsteigasse geht eine Bombe hoch, in der Keupstraße explodiert eine Nagelbombe, bei HoGeSa marschieren 4.000 Nazis durch Köln. In allen drei Szenarios drängt sich die Frage nach dem hintergründigen Agieren staatlicher Ämter auf. Das Wissen um die Zusammenhänge zwischen neonazistischen Aktivitäten und institu- tionellem Rassismus, das sowohl Betroffene rassistischer Gewalt als auch antirassistische Gruppen beständig äußern, wird dabei immer noch an den Rand gedrängt.

**Was hat HoGeSa mit dem NSU zu tun?**

Anfang Oktober dieses Jahres verstarb einer der radikalsten und am besten vernetzten Neonazis in Deutschland: Roland Sokol. Unter den Kameraden geschätzt als Bassist der Naziskin-Band „Triebtäter“ baute Sokol über 20 Jahre Verbindungen auf zu den neonazistischen Netzwerken der „Hammerskins“ und „Blood & Honour“ auf.

Er übernahm den extrem rechten Patria-Versand genau in dem Moment als die Bekenner-DVD des NSU dort eintrudelte. Ein Zufall? Als einer der Mitbegründer von HoGeSa mobilisierte er insbesondere die politisch vernetzten Neonazis zu den HoGeSa-Randalen im letzten Jahr nach Köln. Seiner Meinung nach war „die Masse der Hools strohdoof“ — Sokol wollte zu einer Radikalisierung und Politisierung beitragen.

Was seine Kamerad*innen nicht wussten: er war V-Mann. Der Geheimdienst war damit zu jedem Zeitpunkt über den Mobilisierungsgrad der HoGeSa-Bewegung in Kenntnis gesetzt. Zugespitzt gesagt: der Staat ließ seinen alimentier ten Ver trauensmann gewähren bei der gefährlichen Radikalisierung der Hooligan-Bewegung.

Warum ließ man die Nazi-Hools an einem der zentralsten Plätze in Deutschlands viertgrößter Stadt ein Rechtsrock-Konzert durchführen und Menschen diffamieren und attackieren? Warum spielte der NRW-Innenminister und die Kölner Polizei das Ereignis herunter?I

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Mittwoch, 18.11.2015 im Großen Forum der Alten Feuerwache, Melchiorstr.3, Köln, 20 Uhr.